Bereits seit drei Jahren wird der pränatale Bluttest auf die Trisomien 13, 18 und 21 von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Immer deutlicher zeigt sich: Der NIPT entwickelt sich in Richtung einer Reihenuntersuchung (= ein Screening). Gleichzeitig ist die Zahl invasiver Untersuchungen – entgegen der ursprünglichen Zielsetzung – wohl nicht gesunken. Verlässliche, umfassende Daten fehlen aber bis heute.
Das Bündnis #NoNIPT setzt sich daher für ein unabhängiges Monitoring zu Umsetzung und Folgen der Kassenzulassung ein. Das heißt, das festgestellt werden soll, wie viele Frauen den Test nutzen, was auf Basis von Krankenkassendaten erhoben werden kann. Falls ein sehr hoher Prozentsatz junger Frauen testen lässt, spräche dies dafür, dass der Bluttest wie ein „Präventionstest“ eingesetzt würde – was sich wohl niemand wünschen kann.
Damit das Monitoring beschlossen wird, benötigt die Initiative weitere Stimmen – und eure Unterstützung bei den Abgeordneten. Das Bündnis ruft dazu auf, den /die Abgeordnete/n des eigenen Wahlkreises zu kontaktieren und aufzufordern, für das Monitoring zu stimmen. Die Erfahrung zeigt: Viele Abgeordnete haben sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt – persönliche Gespräche wirken. Viele Telefonate haben schon überzeugt.
NoNIPT unterstützt mit einem kompakten Flyer und einem Gesprächsleitfaden mit Antworten auf häufige Einwände. Zudem werden Videokonferenzen angeboten.
Mehr Infos dazu auf der Website von #NoNIPT. https://nonipt.de/news/unsere-kampagne-monitoring-jetzt/

