Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet auf Antrag der Eltern oder der Schule über sonderpädagogischen Förderbedarf, Förderschwerpunkte und Förderort. Vorher holt sie ein sonderpädagogisches Gutachten sowie ein medizinisches Gutachten der unteren Gesundheitsbehörde ein. Sie beteiligt die Eltern. Der sonderpädagogische Förderbedarf ist jedes Jahr durch die Schule zu überprüfen. Bei Bedarf wird der Förderort neu festgelegt.
Juristische Grundlage für den Entscheidungsprozess ist das nordrhein-westfälische Schulgesetz und die „Verordnung über die sonderpädagogische Förderung, den Hausunterricht und die Schule für Kranke“.

Die vollständigen Texte des Schulgesetzes und der Verordnung finden Sie unter:

www.schulministerium.nrw.de

Inklusiver Unterricht an allgemein bildenden Schulen

Immer häufiger möchten Eltern, dass ihr behindertes Kind in der allgemeinen Schule unterrichtet wird. Das Schulgesetz in Nordrhein-Westfalen ermöglicht gemeinsamen Unterricht, wenn an der allgemeinen Schule die personellen und technischen Voraussetzungen vorliegen oder geschaffen werden können. Weitere Informationen auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Verein mittendrin e.V. hat eine Beratungsstelle eingerichtet.

mittendrin e.V.

Spezielle Schultypen für behinderte Kinder und Jugendliche

In Nordrhein-Westfalen gibt es Förderschulen mit sieben verschiedenen Förderschwerpunkten. Dazu gehören u.a. Förderschulen für sehbehinderte und blinde Kinder, für schwerhörige oder gehörlose Kinder oder für Kinder mit geistiger oder körperlicher Behinderung. Auf den Internetseiten des Schulministeriums NRW können Sie über eine Datenbank die entsprechenden Förderschulen in Ihrer Region abrufen.

Quelle:

http://www.lebenmitbehinderungen.nrw.de/

 

Unsere Ansprechpartner zum Thema Schule:

Kathrin und Till Schultze-Gebhardt

Kathrin: 0177-6597765
Till:       0177-6597781

schultze-gebhardt@down-syndrom-koeln.de

 

Heinz-Joachim Schmitz

Tel: 0221 1683 1988

a.schmitz@down-syndrom-koeln.de